| letztes Ergebnis: | nächstes Spiel am/gegen: | ||||
| Verbandsrunde: |
Horb 1 | Pfalzgrafenweiler - Horb 1 | 3½-4½ | ||
| Horb 2 | Horb 2 - Geislingen 1 | 5½-2½ | 28.04.2012 | Albstadt 1 | |
| Horb 3 | Rangendingen 3 - Horb 3 | 2-6 | 28.04.2012 | Albstadt 2 | |
| Vereinsturniere: |
Vereinsmeisterschaften | Freischach |
| Vereinsblitz | Blitz-Grand-Prix | |
| Activ-Chess | ||
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Spielabend: Der Spielabend für Erwachsene ist immer Montags ab 19:30 Uhr in der Mensa des Gymnasium Horb. |
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| Jugend: |
Kreisjugendeinzelmeisterschaften | Bezirksjugendeinzelmeisterschaften |
| Jugend-Grand-Prix | ||
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Jugendtraining: Das Training für die Anfänger findet immer Freitags um 16.00-17.00 Uhr statt. Hierbei sind auch neue interessierte Spieler und Spielerinnen etwa ab der 2. Schulklasse herzlich willkommen ! Die älteren Jugendlichen spielen wie gehabt immer Freitags um 17.15-18.30 Uhr. |
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Ein Badener ist Württembergischer Schnellschachmeister 2012: Fidemeister Hans-Joachim Vatter von den
Karlsruher Schachfreunden holte sich in Horb-Bildechingen den Titel mit 7,5 Punkten vor fünf Verfolgern
mit 7,0 Punkten. Die Buchholzbesten IM Andreas Strunski (Stuttgarter SF) und Philipp Wenninger (SK Bebenhausen)
haben sich für die Deutsche Schnellschachmeisterschaft 2012 qualifiziert. Simona Gheng siegte bei den
Frauen überlegen mit 5,0 Punkten vor Dr. Yvonne Hapke (SC Bisingen-Steinhofen) und
Elke Sautter (SF Pfullingen).
In der Turn- und Festhalle im idyllischen Horber Teilort Bildechingen begrüßte der Vorsitzende des ausrichtenden SK Horb (Bezirk Alb-Schwarzwald)
Jonathan Seyrich 89 Teilnehmer, darunter auch der Abonnementsieger der vergangenen Jahre FM Josef Gheng. Doch aus der erneuten Titelverteidigung
wurde dieses Mal nichts. Mit 6,5 Punkten musste sich Gheng mit Platz 10 begnügen. Die spannende Geschichte um den Titelgewinn schrieben andere.
Da trumpfte beispielsweise der junge Bebenhausener Philipp Wenninger mächtig auf, entthronte in Runde 5 den bis dahin verlustpunktfreien
Spaichinger Daniel Müller und ließ sich auch von der folgenden Niederlage gegen IM Strunski nicht entmutigen. Zwar reichte es am Ende nicht zum
Turniersieg, ein dickes Ausrufezeichen hinterließ der Nachwuchsstar aber dennoch. Strunski dagegen, im Vorjahr ebenfalls Vizemeister, zog dem Feld
davon und hatte, bis dahin unbesiegt, in der Schlussrunde die große Chance zum Titelgewinn. Doch ausgerechnet da setzte es die einzige Niederlage.
Bereits in der Eröffnung überspielte ihn Routinier FM Rudolf Bräuning (SK Bebenhausen), gewann Qualität und Bauer und damit bald auch die Partie.
So kam für den badischen Gastspieler FM Hans-Joachim Vatter die unverhoffte Gelegenheit, den württembergischen Schnellschach-Assen den Titel
wegzuschnappen. Das gelang ihm mit einem Schlussrundensieg gegen Thilo Kabisch auch. Unbesiegt und damit verdient wurde er Württembergischer
Schnellschachmeister 2012.
Angefeuert von den aufpeitschenden Kabinenpredigten der nebenan stattfindenden Kreisligaspiele der Fußballer — mehr amüsierend als störend — zeigten
auch die Frauen ihr bestes Schach. Die Turnierleiter Dietrich Noffke vom SVW und Christof Beuter vom SK Horb beklagten allerdings die geringe
Teilnehmerzahl. Unbeirrt aber zeigte Simona Gheng, dass sie nicht nur die beste Schnellschachspielerin ist, sondern auch mit den Männern mithalten
kann. Hervorragende 5,0 Punkte und Platz 32 beweisen ihre Spielstärke.
Bei der Siegerehrung durch den Schirmherrn Bürgermeister Jan Zeitler durften aber nicht nur die Titelträger die schönen Pokale und Preisgeld in
Empfang nehmen. Die Sonderwertungen waren ebenfalls lukrativ dotiert: Bei den Senioren schaffte es Josef Gabriel (Stuttgarter SF) mit 6,5 Punkten
an die Spitze, gefolgt von seinen Vereinskameraden FM Wolfgang Schmid und Hartmut Schmid (beide 6,0 Punkte). Dass Philipp Wenninger durch seinen
dritten Platz im Gesamtklassement auch den Jugendpreis gewann, ist klar. Doch auch ein weiterer Bebenhausener Jungspund schaffte es auf
bärenstarke 7,0 Punkte: Ulrich Zimmermann musste seinem Kumpel lediglich aufgrund der Buchholzwertung den Vortritt lassen. Drittbester Jugendlicher
war schließlich Mark Kvetny von den Stuttgarter Schachfreunden mit 6,0 Punkten.
Einen Dreifachtriumph feierte der Gastgeber in der Ratinggruppe U 1400: Konrad Hein, Yannick Wütz und Benjamin Brindle sahnten hier die drei
ersten Plätze ab. Bei den U 1600 lagen mit Steffen Paul (SG Donautal-Tuttlingen) und Urs Gnotke (SF Pfalzgrafenweiler) ebenfalls zwei Spieler
des ausrichtenden Bezirks vorn, gefolgt von Christian Gheng vom TSV Schönaich. Knapp ging es auch bei den U 1800 her. Sieger wurde schließlich
Bernd Köller vom SC Leinfelden vor Georg Hengstler vom Schachring Spaichingen, gefolgt von Arnd Braun (SC Klosterreichenbach). Die erfolgreichsten
Spieler mit einer DWZ unter 2000 waren Julian Bissbort vom Heilbronner SV, Walter Schaffert von der SG Ludwigsburg und Faruk Osmanovic
(SC Blauer Turm Bad Wimpfen).
Bei der Pokalübergabe bedankten sich Veranstalter und Ausrichter bei allen Helfern in der hervorragenden Küche, bei der Organisation des
Turniers und bei der Leitung der Meisterschaften sowie beim Schachring Spaichingen, der einen Großteil des Spielmaterials zur Verfügung gestellt hatte.
Am Dienstag standen der Horber Mannschaft im Bezirkspokalfinale, die Schachfreunde aus Pfalzgrafenweiler bevor.
Pfalzgrafenweiler, welche diese Saison den Aufstieg in die Verbandsliga errungen haben, hatten Heimspiel
und beide Mannschaften durften 4 Spieler aufstellen. Durch den Aufstieg in die 4. Liga sah man Pfalzgrafenweiler als klaren Favorit an.
Durch das Abwesenheit des Horber Spitzenspielers Dennis Britsch, hatte man keine großen Hoffnungen mehr auf die Horber Jungs gesetzt.
Denn dadurch musste Horb ein Brett kampflos abgeben und an den anderen drei Brettern spielte man gegen etwa
gleichwertige Gegner. Für einen Horber Sieg bedurfte es nun aus den drei Partien ganze 2,5 Punkte.
Doch der Schachklub Horb war einmal mehr für eine überraschung gut.
Georg Schroth stellte taktisch sehr klug seine Spielkameraden auf, wodurch schon einmal der stärkste
gegnerische Spieler den kampflosen Punkt einnehmen musste.
Nun spielten Peter Goldinger, Georg Schroth und Marcel Melzer sehr konzentriert und effizient um noch
das Unmögliche möglich machen zu können.
Bei Marcel Melzer stand das Brett förmlich in Flammen als er und sein Gegner am Königsflügel
bedingungslos angriffen. Doch unterschätzte der Schachfreund aus Pfalzgrafenweiler den Horber
Angriff und seine Stellung war schneller kaputt als er mit seinem Angriff auf Melzers König
durchdringen konnte. Somit konnte der Schachklub am Neckar durch das 1:1 ausgleichen.
Bei Georg Schroth sah es zu Beginn nicht sehr rosig aus, doch spielte sein Gegner zu lasch und Schroth
konnte in ein hoffnungsvolles Turmendspiel abwickeln.
Kurz darauf bot Peter Goldingers Gegner ihm ein Remis an, wodurch Goldinger seine Zeit laufen ließ
um den Partieverlauf von Schroth abzuwarten, denn nur durch einen Sieg von Schroth würde das Remis
von Goldinger für einen Horber Sieg ausreichen.
Als dann Georg Schroth auf Gewinn stand und sein Sieg voraussehbar war, konnte Goldinger das Angebot
seines Gegners annehmen und durch den Sieg von Schroth und Melzer lautete der Endstand nun 2,5:1,5 für Horb.
Dies war eine nie erwartete Meisterleistung der Horber und wird bestimmt als ein wichtiger Sieg in die jüngere Vereinsgeschichte eingehen.
Am vergangenen Samstag empfing der Horber Schachklub die erste Mannschaft aus Geislingen
zum vorletzten Spieltag der Saison in der Bezirksliga zum Kellerduell. Während Geislingen
den rettenden 9. Rang der Tabelle belegt, sitzen die Horber noch immer auf dem letzten Platz.
Bereits früh zeichneten sich an den meisten Brettern gute Aussichten für die Horber Mannschaft ab.
Ein kurzes Remis am zweiten Brett durch Rodolfo Panetta der einen marginalen positionellen Vorteil
hatte, markierte den Anfang eines erfolgreichen Spielabends. Peter Klein konnte bald darauf am dritten
Brett einen vollen Punkt beisteuern. In einer taktisch geprägten Partie zeigte er die besseren Nerven
und Verteidigungskünste. Während der Gegner noch versuchte, Kleins Festung zu stürmen, kam dieser
zum Gegenangriff und eroberte eine Qualität. Da der Geislinger Spieler ohnehin kaum noch Bedenkzeit
hatte, musste er aufgeben.
Weniger gut erging es Max Deißenberger der in seinem zweiten Spiel in der
Bezirksliga bereits eine bessere Stellung hatte und seinen Angriff vorbereitete. Allerdings wurde er
dabei von einer Springergabel überrascht und musste seinen Turm für den Springer abgeben. Zwar kam
der geplante Angriff trotzdem noch zu Stande, doch fehlte es an Durchschlagskraft. Am Ende machte
sich der Materialnachteil bemerkbar und Deißenberger musste aufgeben.
Einen weiteren vollen Punkt konnte anschliessend Christof Beuter am Spitzenbrett verbuchen. Mit
Glück konnte er seine fast schon gefangene Dame befreien und in die gegnerische Stellung
eindringen. Nachdem er noch einen Läufer erobern konnte war die Partie bald darauf gewonnen. Peter
Deißenberger musste sich derweil sehr zäh verteidigen, da er in seinem Spiel früh unter Druck geriet
und einen Bauern abgeben musste. In der längsten Partie des Tages mit fast 70 Zügen konnte der Geislinger
Spieler seinen Vorteil dann aber letztlich in einen vollen Punkt umsetzen.
Leichter hatte es Herbert Müller der einen Fehler seines Gegners geschickt ausnutzte um bereits im 19. Zug
einen ganzen Turm zu gewinnen. Die Partie dauerte zwar trotzdem noch recht lange, doch schlussendlich
ging der Punkt verdient an Horb. Noch bis spät am Abend kämpfte Wilhelm Hofmann mit seinem Gegner. Zwei
Bauern konnte er zwar erobern, doch war es nicht einfach den Vorteil umzusetzen, da immer wieder Pattfallen
zu umgehen waren. Da er sich nicht beirren ließ konnte auch dieser Punkt für Horb verbucht werden.
Zwar reicht dieser Sieg von 5,5:2,5 noch nicht um die rote Laterne abzugeben, doch steht man nun immerhin punktgleich mit Geislingen in der Tabelle. Um den Klassenerhalt zu schaffen, müssen am letzten Spieltag
ausgerechnet gegen den Tabellenersten aus Albstadt nun noch einmal Punkte nachgelegt werden.
Durch den Sieg gegen das Tabellenschlusslicht Heuberg-Gosheim konnte sich die Horber Schachmannschaft
den Klassenerhalt in der Landesliga endgültig sichern.
Zum zweiten Mal in Folge hatten die Horber Heimrecht und konnten auch vergangenen Samstag beweisen,
daß sie bei Heimspielen immer wieder spielerisch aufblühen.
Denn Acht der möglichen Zehn Mannschaftspunkte konnte der Horber Schachklub zu Hause erzielen.
Jonathan Seyrich kam durch einen kleineren gegnerischen Fehler in der Eröffnung gut ins Spiel,
einigte sich aber mit seinem Gegner auf remis, da fast alle Mannschaftskameraden zu dieser Zeit
in Ihren Partien besser standen.
Julius Steiglechner war seinem Gegner klar überlegen und fand im späteren Spielverlauf eine
schöne Mattkombination.
Recht früh gab auch Peter Goldinger an Brett 3 ein Remis in einer geschlossenen Stellung, in welcher
nicht mehr viel passieren konnte.
Dennis Britsch und dessen Kontrahent hatten eine sehr aufgerissene Königsstellung und dadurch
musste jeder Zug gut durchdacht werden. Nutzen aus der zerrissenen Monarchenstellung sollte allerdings
nur Dennis Britsch erzielen, welcher die Partie dann auch zu seinen Gunsten abschließen konnte.
Die wahrscheinlich schönste Partie spielte Marcel Melzer. Nach einem frühen Bauerngewinn baute
er seinen strukturellen Vorteil immer weiter aus. Nach einem schlechten Springerzug seines Gegners konnte
Marcel ein Turmopfer mit erdrückendem Angriff auf den gegnerischen König einleiten, welcher sich nicht
zu verteidigen vermochte. Durch diesen schönen Angriff mit einhergehendem Matt wurde er zum Spieler
des Tages ernannt.
Marcels Vater Reinhold Melzer konnte ebenfalls früh einen Bauern gewinnen und verwertete diesen im
Bauernendspiel, wodurch sein Gegenüber sich zur Aufgabe gezwungen sah.
Als einziger Horber musste Benjamin Britsch seine Partie verloren geben, da er aufgrund einer zu
gedrückten Stellung einen Turm einbüßte.
Am längsten spielte auch dieses Mal wieder Georg Schroth. Zwar konnte er im Mittelspiel
eine Qualität gewinnen, fand dann aber nicht den richtigen Abschluss und wickelte in ein
ausgeglichenes Endspiel ab, wonach er und sein Gegner sich auf eine Punkteteilung einigten.
Hierdurch ging die Begegnung 5,5 zu 2,5 für die Horber Mannschaft aus, welche sich hiermit auf
Platz 5 der Tabelle befindet.
In der letzten Runde der Saison steht den Horbern das Auswärtsspiel gegen Pfalzgrafenweiler bevor,
welche sich durch den Sieg gegen Tuttlingen den Titel holten und somit nächstes Jahr in der
Verbandsliga spielen dürfen.
Die lange Fahrt nach Winterlingen nahm am Wochenende die zweite Horber Schachmannschaft
zur siebten Runde der Bezirksliga auf sich. Dort angekommen stellte sich heraus, dass
diesmal die gegnerische Mannschaft auf einen Spieler verzichten musste und somit nur
zu siebt antrat. Rodolfo Panetta blieb somit ohne Gegner nur das Zuschauen übrig, doch
auch für ihn wurde der Abend unterhaltsam. Das 1:0 war damit bereits vor Spielbeginn
besiegelt und das Schachglück sollte den Horber treu bleiben.
In seinem ersten Bezirksligaspiel konnte Neuzugang Max Deißenberger am achten Brett zur
Premiere auch gleich den ersten Erfolg verbuchen. Durch eine Unachtsamkeit ging ein Springer
des Gegners verloren und Deißenberger kam zu starkem Angriff auf den weißen König. Am Ende
opferte er schlau einen Turm, um dem Gegner eine Falle zu stellen. Dieser tappte prompt hinein
und wurde rasch mattgesetzt. Ebenso konnte Peter Klein die Stellung seines Gegners am vierten
Brett attackieren. Ein Springer wurde geopfert um den weißen König an die frische Luft zu
holen, wo er dann letztlich dem Matt nicht mehr entrinnen konnte. Bald darauf steuerte Herbert Müller
einen weiteren halben Punkt bei. Zwar hatte er einen Bauern mehr, konnte ihn jedoch nicht
gewinnbringend verwerten.
Etwas unglücklich verlor Notker Deyringer seine Partie der durch
eine Kombination eine Figur und schliesslich auch die Partie verlor. Als Nächster musste auch
Wilhelm Hofmann die Segel streichen, der in einem langen Kampf einen vereinsamten Bauern
nicht halten konnte und schliesslich aufgeben musste. Noch lange Zeit spielte Christof Beuter
am Spitzenbrett gegen Jürgen Rutz der just auf die Seite rochierte auf der der Horber rasch zu
Angriff kam. Ein Bauer wurde geopfert, im Gegenzug wurden dann aber wieder drei gewonnen.
Das am Ende entstandene Turmendspiel mit zwei Mehrbauern dauerte zwar noch eine ganze Weile,
am Ende ging dieser Punkt aber ebenfalls an Horb.
Mit diesem Sieg landeten die ersten beiden Punkte der laufenden Saison
auf dem Konto der Horber. Zum nächsten Spiel wird der Tabellenvorletzte
Geislingen erwartet.
Am vergangenen Samstag empfing die zweite Horber Schachmannschaft in der Bezirksliga Alb/Schwarzwald
den SC Nusplingen zur sechsten Runde. Da die Horber einen sehr kurzfristigen krankheitsbedingten
Ausfall verkraften mussten, der nicht ersetzt werden konnte, stand die Begegnung gleich zu Beginn unter
einem schlechten Stern. Nach einiger Spielzeit stellte sich dann auch bald heraus, dass Nusplingen
derzeit nicht umsonst auf dem dritten Tabellenrang steht.
Ein sicheres Remis konnte als Erster Peter Klein am 5. Brett verbuchen, der nach gutem Beginn einen
Gegenangriff abwehren musste. Nachdem sich der Rauch verzog war für beide Spieler nicht mehr viel zu
machen und es blieb nur die Punkteteilung.
Bald darauf errang Christof Beuter am ersten Brett einen
vollen Punkt mit den schwarzen Steinen in der Königsindischen Verteidigung die vom Nusplinger zu
ungenau gespielt wurde. So konnte der Horber einen starken Angriff entwickeln und den weißen Monarchen
letztendlich Matt setzen. Umgekehrt ging es Rodolfo Panetta am zweiten Brett der dem gegnerischen Angriff
nicht standhalten konnte und letztlich durch eine schöne Kombination zur Aufgabe gezwungen wurde.
Ersatzmann Werner Stürzebecher am letzten Brett beendete seine Partie als Nächster mit einem Unentschieden.
Zwar konnte er den Nusplinger in die Defensive drängen, doch sollte es nicht für den ganzen Punkt reichen.
Ebenfalls ein Unentschieden steuerte Herbert Müller zum Mannschaftsergebnis bei, der zwar etwas
unglücklich einen Bauern einbüßte, die Stellung aber halten konnte.
Zuletzt spielten noch Peter
Deißenberger und Wilhelm Hofmann, die beide mit Materialnachteil zu kämpfen hatten. Deißenberger
musste zunächst einen durch einen Minoritätsangriff entstandenen rückständigen Bauern verteidigen, was
dem Gegner zu weiterem Angriff und schließlich gleich zu drei Mehrbauern verhalf, wodurch der Punkt
an Nusplingen ging. Zwischenzeitlich konnte Hofmann die anfangs eingebüßten Bauern in seiner Partie
zurück erobern. Doch die verbliebenen weißen Bauern des Gegners waren bereits zu weit vorger&uumL;ckt und so
musste am Ende nach langem Kampf auch diese Partie abgegeben werden.
Mit dem Ergebnis von 2,5:5,5 hält Horb 2 somit weiterhin die rote Laterne in der Bezirksliga.
Vergangenen Samstag empfing die erste Mannschaft den Bisinger Schachclub.
Wie so oft war Bisingen auch dieses Mal ein ebenbürtiger Gegner und man kam über ein 4-4 nicht hinaus.
Doch da beide Mannschaften sich im Abstiegskampf befanden, war das Remis beidseitig zufriedenstellend und Horb muss
nun nicht mehr um den Klassenerhalt kämpfen.
Da unser Spieler an Brett 1 fehlte, durften alle Spieler um ein Brett aufrücken.
Marcel Melzer konnte an Brett 3 unerwartet einen schnellen Sieg einholen, indem er seinen Kontrahenten zunehmend in
die Verteidigung zwang und einen groben Patzer provozierte. An Brett 2 spielte, wie voriges Jahr, Peter Goldinger gegen
Ralf Hapke. In der jetzigen Begegnung konnte er jedoch leider nicht gewinnen und nahm nach der Eröffnung das Remisangebot an.
Der als Ersatz eingesprungene Peter Deissenberger griff in einer soliden Stellung zum falschen Zug und verlor somit seinen Turm,
wonach er dem nominell stärkeren Gegner den Brettpunkt überlassen musste. Reinhold Melzer nahm im Mittelspiel ebenfalls
das Remisangebot des Gegners an, wonach es 2-2 stand.
Eine unglaublich komplizierte und ästhetische Partie zauberte Georg Schroth aus dem Ärmel. Im Mittelspiel ließ er sich
zu einem doppelten Springeropfer hinreißen und griff mit einer tödlichen Initiative den König des Gegners an, der
sich nicht mehr entziehen konnte. Der Bisinger reichte dem Horber die Hand zur Gratulation, welcher postwendend zum Spieler des Tages ernannt wurde.
Jonathan Seyrich kam durch anfängliche Passivität nicht mit seinen Figuren ins Spiel und musste nach einem gegnerischen
Qualitätsopfer hilflos mit ansehen, wie sein Gegner die Barrikaden des Monarchen erstürmte und ihn niederrang.
Gut aus der Eröffnung kam Benjamin Britsch, welcher jedoch ein nicht angebrachtes Bauernopfer anwendete und im
Endspiel durch den gegnerischen Mehrbauer verlor.
Wesentlich länger kämpfte Julius Steiglechner an Brett 5. In Zeitnot wickelte er in ein gewonnenes Turmendspiel ab.
Diese Abwicklung brachte ihm einen Plusbauern und die entscheidend bessere Bauernstruktur ein. Doch durch Aufgabe kann man
nie eine Partie gewinnen, dachte sich sein Gegner und Julius musste sein Endspielkönnen unter Beweis stellen. Schlussendlich
bekam er seinen wohlverdienten Punkt, genauso wie die Horber Mannschaft das vor dem Abstieg rettende 4-4.
Zum Auswärtsspiel in der Bezirksliga des Schachbezirks Alb/Schwarzwald trat die zweite Horber
Schachmannschaft gegen Bisingen an. Die Gastgeber waren zwar etwas ersatzgeschwächt, doch es sollte
den Horbern nicht viel Nutzen. Bereits recht früh einigte sich Notker Deyringer in einem ausgeglichenen
Turmendspiel mit seinem Gegner auf ein Remis. Bald darauf musste Christof Beuter dem von ihm unterschätzten
Angriff seines Gegners Tribut zollen und seine Partie aufgeben. In rascher Folge steuerten dann Rodolfo Panetta
und Wolfram Saile weitere Remis zum Punktestand bei. Während bei Panetta die Stellung vollkommen blockiert war,
hatte Saile bereits einen schweren Stand, wodurch er mit der Punkteteilung zufrieden sein musste.
Noch lange Zeit kämpfte Peter Klein mit einem Bauern weniger bis ins Endspiel, welches sein Bisinger Kontrahent
dann aber doch geschickt abwickelte und einen ganzen Punkt einheimste. Ebenso erging es Wilhelm Hofmann, der mit
zwei Minusbauern im Endspiel zwar noch lange Stand hielt, letztlich aber doch die Segel streichen musste. Einzig
Herbert Müller konnte seinem Gegner zunäächst zwei Bauern abnehmen und diese dann im Turmendspiel zwar
mühevoll, aber sehr verdient in einen Sieg verwandeln.
Am Ende stand es 5:3 für Bisingen und so verharrt Horb 2 weiterhin auf dem letzten Tabellenplatz.
Vergangenen Samstag ging es zum ersten Auswärtsspiel in der 2. Runde der Landesliga nach
Spaichingen, welches die Spaichinger Mannschaft knapp für sich mit 5:3 entscheiden konnte.
Nachdem Reinhold Melzer in der Eröffnung einen Bauern abgeben musste, verlor er trotz
heftiger Gegenwehr doch noch die Partie.
Spieler des Abends war der an Brett 1 gesetzte Dennis Britsch, der schon nach 10 Zügen klar
besser stand. Aufgrund der anfänglichen Fehler seines Gegners verbrauchte dieser sehr viel Zeit
für seine Verteidigung, welche sich am Ende doch als nutzlos herausstellte.
Sein Bruder Benjamin Britsch hatte sich im Mittelspiel einen sehenswerten Vorteil erspielt.
Doch leider musste er nach 3-maliger Stellungswiederholung doch noch in ein Remis einwilligen.
Julius Steiglechner nahm mit den schwarzen Steinen das Remisangebot seines Kontrahenten an,
da es zu diesem Zeitpunkt recht gut um unsere Mannschaft stand.
Doch leider steckte Peter Goldinger in einem schönen Angriffsplan eine Figur zu viel ins
Geschäft, die es ihm im Verlauf der Partie nicht mehr möglich war zu kompensieren.
Auch die Partie von Marcel Melzer fand trotz eines schönen Qualitätsopfers ein
jähes Ende im Endspiel nach gewaltiger Zeitnot.
Jonathan Seyrich ließ sich seinen geduldig erkämpften Vorteil durch zwei Mehrbauern
nicht nehmen und wickelte in ein gewonnenes Turmendspiel ab.
Vor dem Ausgang der letzten Partie stand es dann 4:3 für die gegnerische Mannschaft.
Um einiges länger als seine Mannschaftskollegen kämpfte Georg Schroth um den
schlussendlich nicht erreichten vierten Punkt für die Horber Mannschaft.
In passiver Stellung verteidigte er sich sehr lange, wonach Schroth aber der Abwicklung des
Gegners ins für ihn verlorene Bauernendspiel hilflos zusehen musste.
Somit stand es am Ende 5:3 für Spaichingen.
Beste Rahmenbedingungen für das diesjährige nach ihrem Gründer benannte Ewald Falkenberg Freischachturnier, fanden die Spieler am Samstag, den 3.9.2011 auf dem Rauschbart, dessen Inhaber das dortige Freischachfeld zur Verfügung stellte. Das Wetter spielte mit Werten um die 30 Grad hervorragend mit, womit man in den Vorjahren nicht immer Glück hatte. Manchen wurde ob ihrer Spielweise allerdings zusätzlich noch heiß. Insgesamt 8 Schachfreunde fanden sich ein, um den Schachmeister 2011 zu ermitteln. Modus war das Ko-System mit 30 Minuten Bedenkzeit. Überraschungen blieben auch diesmal nicht aus. Der nominell auf dem letzten Ranglistenplatz stehende Max-Richard Deißenberger schaffte das Kunststück, sich mit Siegen gegen Rodolfo Panetta und Christof Beuter, die immerhin in der 2. Mannschaft spielen, fürs Finale zu qualifizieren. Umso bemerkenswerter ist, dass Max-Richard erst seit einem Jahr Mitglied im SK Horb ist. Sein Gegner war Reinhold Melzer, der dieses Turnier im Verlauf der Jahre bereits 6 mal gewinnen konnte. Dieser qualifizierte sich gegen Peter Deißenberger und Dennis Britsch für das Finale. Reinhold Melzer, der durch die Erfolge seines Finalgegners gewarnt war, ließ dann auch nichts anbrennen, gewann im Laufe des Spiels 2 Bauern und konnte seinen Gegner durch ein Versehen 2-zügig matt setzen. Durch diesen Sieg konnte Reinhold Melzer seine Freischachsiege auf 7 erhöhen und ist nur noch 2 Siege von Georg Schroth entfernt, der in der ewigen Rangliste mit 9 Siegen zu Buche steht.
Zum Horber Grünprojekt durften wir den inzwischen im Schachbezirk allseits bekannten lettischen Schachgroßmeister
Zigurds Lanka begrüßen, der uns wieder einmal vielfältige Schachlektionen - garniert mit vielen Anekdoten -
präsentierte.
Los ging es mit einem dreistündigen Jugendtraining bei dem immerhin 9 Jungs ihren Horizont in Sachen Schach um ein
Stück erweitert haben. Nach den Lektionen wurde das gerade Erlernte gleich in einem Simultan ausprobiert, und tatsächlich
war Konrad Hein mit seinem Mattangriff gegen Trainer Lanka erfolgreich.
Bei leider nicht ganz so gutem Wetter wagten wir uns Nachmittags dann zum offenen Simultan nach draußen auf die
überdachte Bühne beim Freibad. Da das Sonnensegel über der Bühne etwas niedrig war, musste des Großmeisters
Kopf eine Doppelbelastung aushalten: Simultan an 14 Brettern und dann auch noch wegen der starken Windböen das flatternde Zeltdach stützen !
Nach einer knappen Stunde Spielzeit ergaben sich dann schon die eine und andere Überraschung: der als Stadtvertreter
angetretene Bürgermeister Jan Zeitler konnte nach lange annähernd ausgeglichener Stellung ein verdientes Remis erreichen,
mit dem er sichtlich zufrieden war. Auch Neckarblühen-Maskottchen Necky zeigte ein für einen Biber ungeahntes Schachtalent
und konnte Zeitler an einer Stelle mit einem guten Tip zur Seite stehen. Lanka wunderte sich nicht, denn Lettland ist sowohl die Heimat
einiger weltbekannter Schachspieler wie Tal, Shirov, Klovans und nicht zuletzt ihm selbst, als auch einer Menge Biber.
Eine Tal'sche Opferkombination konnte Necky zwar nicht bieten, aber was nicht ist kann ja noch werden.
Gleich noch erfolgreicher war der Horber Marcel Melzer der Lanka in zwei Partien beide Male den vollen Punkt abnehmen konnte
und auch als einziger beim Simultan mehr als ein Remis erreichte. Dazu nochmals herzlichen Glückwunsch !
Halbe Punkte
konnten auch Ulrich Schrade, Axel Birkholz, Christof Beuter und das Horber Jugendtalent Benjamin Brindle einsammeln. Nach etwa 2,5 Stunden
und mehreren Runden standen nach gut 30 Spielen nur 6 Minuspunkte und eine stattliche Laufstrecke entlang der langen
Simultanbank für Lanka zu Buche.
Tags darauf stand ein Schnellschachturnier auf der Tagesordnung, das natürlich im Freien abgehalten werden sollte. Doch leider
mussten die 18 Teilnehmer schon nach der ersten Runde sich mit dem Spielmaterial ins Trockene retten. Während draussen ein
starker Regenschauer niederging, rauchten in der Mensa des Gymnasiums Horb die Köpfe weiter vor sich hin. Nach 7 Runden
Schweizer System stand der klar überlegene Zigurds Lanka mit 6,5 Punkten als Sieger fest. Einzig sein
Schüler Jonathan Reichel von den Königskindern Hohentübingen wusste seinem Lehrer einen halben Punkt abzunehmen.
Auch FM Holger Namyslo musste sich Lanka geschlagen geben und erreichte mit 5,5 Punkten den zweiten Platz vor dem Pfalzgrafenweilermer Spitzenspieler
Max Arnold auf Rang drei der 4,5 Punkte sammelte.
Ein langes und spannendes Wochenende inmitten des Horber Neckarblühens ging so für den Schachklub zu Ende. Mit der
Abschlusstabelle des Schnellschachturniers sowie einigen Fotos wollen wir das Erlebte noch dokumentieren:
| Nr. | Teilnehmer | ELO | NWZ | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | Punkte | Buchh | SoBerg |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | Lanka,Zigurds | 2465 | 2422 | 10w/1 | 6s/1 | 1 | 2s/1 | 7w/1 | 5s/1 | 4w/½ | 6.5 | 29.5 | 27.25 |
| 2. | Namyslo,Holger | 2248 | 2168 | 7w/1 | 8s/1 | 4w/1 | 1w/0 | 3s/1 | 6w/½ | 10s/1 | 5.5 | 30.5 | 22.00 |
| 3. | Arnold,Max | 2073 | 2120 | 13w/1 | 5s/½ | 8w/1 | 4s/½ | 2w/0 | 7s/1 | 6w/½ | 4.5 | 28.0 | 16.25 |
| 4. | Reichel,Jonathan | 1972 | 2018 | 16w/1 | 10s/1 | 2s/0 | 3w/½ | 5s/½ | 11w/1 | 1s/½ | 4.5 | 27.0 | 14.00 |
| 5. | Goldinger,Peter | 2169 | 2073 | 9s/1 | 3w/½ | 6s/1 | 0 | 4w/½ | 1w/0 | 11s/1 | 4.0 | 30.5 | 15.00 |
| 6. | Klaiß,Thomas | 2081 | 1981 | 15s/1 | 1w/0 | 5w/0 | 12s/1 | 13w/1 | 2s/½ | 3s/½ | 4.0 | 26.5 | 11.00 |
| 7. | Melzer,Marcel | 1835 | 1740 | 2s/0 | 15w/1 | 11s/1 | 9w/1 | 1s/0 | 3w/0 | 14s/1 | 4.0 | 26.0 | 9.50 |
| 8. | Goldinger,Josef | 1975 | 1589 | 14s/1 | 2w/0 | 3s/0 | 1 | 11s/0 | 9w/1 | 13s/1 | 4.0 | 24.0 | 11.00 |
| 9. | Hartmann,Jürgen | 1597 | 5w/0 | 16s/½ | 12w/1 | 7s/0 | 14w/1 | 8s/0 | 15w/1 | 3.5 | 18.5 | 6.25 | |
| 10. | Beuter,Christof | 1954 | 1735 | 1s/0 | 4w/0 | 14s/1 | 11w/0 | 12s/1 | 13w/1 | 2w/0 | 3.0 | 26.5 | 7.00 |
| 11. | Birkholz,Axel | 1882 | 1796 | 0 | 13s/1 | 7w/0 | 10s/1 | 8w/1 | 4s/0 | 5w/0 | 3.0 | 25.0 | 9.00 |
| 12. | Müller,Herbert | 1531 | 0 | 14w/1 | 9s/0 | 6w/0 | 10w/0 | 15s/1 | 16w/1 | 3.0 | 18.5 | 3.50 | |
| 13. | Hofmann,Wilhelm | 1432 | 3s/0 | 11w/0 | 15s/1 | 16w/1 | 6s/0 | 10s/0 | 8w/0 | 2.0 | 20.0 | 1.50 | |
| 14. | Friedrich,Dieter | 1392 | 8w/0 | 12s/0 | 10w/0 | 15w/1 | 9s/0 | 16s/1 | 7w/0 | 2.0 | 19.0 | 1.50 | |
| 15. | Deissenberger,Pet | 1436 | 6w/0 | 7s/0 | 13w/0 | 14s/0 | 16s/1 | 12w/0 | 9s/0 | 1.0 | 19.0 | 0.50 | |
| 16. | Groß,Oliver | 1208 | 4s/0 | 9w/½ | 0 | 13s/0 | 15w/0 | 14w/0 | 12s/0 | 0.5 | 19.5 | 1.75 |
Nachdem Horb mit zuletzt 2 empfindlichen Niederlagen auf den 8. und damit drittletzten Tabellenplatz
abgerutscht war, musste gegen Balingen unbedingt ein Sieg her, um nicht noch weiter in der Tabelle abzurutschen.
Da aber Balingen derzeit den 3. Tabellenplatz belegte, wäre man sicherlich mit einem 4:4 zufrieden gewesen.
Leider musste auch noch das 4. Brett freigelassen werden, da Maximilian Seyrich z.Z. in Zürich studiert.
So ging man bereits mit dem Handicap von 0:1 in die Begegnung.
Es sollte aber anders kommen als befürchtet:
Nachdem Horb durch Reinhold Melzer an Brett 5 nach 90 Minuten bereits ausgleichen konnte (er stellte seinem Gegner
erfolgreich eine Falle), besann sich der Rest der Mannschaft auf Ihre kämpferischen Qualitäten und so siegten
nacheinander Dennis Britsch(3) Jonathan Seyrich(6), Christof Beuter(8), Marcel Melzer(7) und Peter Goldinger(2).
Nur der Gegner von Georg Schroth(1) leistete mehr Widerstand, als diesem lieb sein konnte.
So musste Schroth im Verlauf sechsten Stunde ins Remis einwilligen.
Mit diesem überzeugenden Sieg konnte man auf den 5. Tabellenplatz vorrücken und kann den kommenden Partien
wieder etwas entspannter entgegen sehen. Der nächste Wettkampf wird erst im neuen Jahr am 15. Januar in Spaichingen stattfinden.
Gegen diesen Gegner hatte man im Vorjahr noch knapp verloren und sich dadurch auch den Aufstieg in die Verbandsliga vermasselt.
Hier ist also Revanche angesagt.
Fast hätte es noch zum Aufstieg in die Verbandsliga (4.Liga) gereicht.
Dazu hätte man aber das 9. und letzte Spiel der Verbandsrunde, das wie üblich in unserem schönen Domizil
im Gebäude oberhalb der Mensa des Gymnasium in Horb stattfand, gegen Spaichingen 2 mit sage und schreibe 8:0 gewinnen,
und der Tabellenführer Trossingen 1 gegen Bisingen 1 mit 2,5:5,5 verlieren müssen.
Das war natürlich fast unmöglich, da man von der Stammmannschaft die Brüder Maximilian und Jonathan Seyrich,
die sich auf Studienreise befanden, ersetzen musste. Trotzdem war bedingungsloser Kampf angesagt, um wenigstens das in der
eigenen Macht stehende zu tun.
Die erste Partie ging gleich kampflos an Reinhold Melzer (Brett 6), da dessen Gegner kurzfristig krank geworden war und Spaichingen
in der Kürze der Zeit keinen Ersatz mehr stellen konnte. Rodolfo Panetta (8) konnte in leicht schlechterer Stellung ein Unentschieden
erreichen, während Dr. Axel Birkholz (4), Christof Beuter (5) und Peter Goldinger (2) ihre Partien souverän gewannen.
Eine besonders schöne Partie spielte Georg Schroth (1), in der er in ein materiell gleiches Bauernendspiel abwickelte, einen
entfernten Freibauern bilden konnte und mit seiner hervorragenden Endspielkenntnis dann auch gewann. An Brett 7 konnte Benjamin Britsch
seine eigentlich verlorene Partie mit einer Qualität weniger durch großen Kampfgeist noch zum Remis abwickeln.
Sein Bruder Dennis (3) war mal wieder derjenige, dessen Gegner am längsten Widerstand leistete. Durch einen Bauerngewinn kam er in
seiner Partie in eine passive Stellung, die er durch geschicktes Lavieren zu Ende der 6. Stunde mit einem sehenswerten Mattangriff
für sich entscheiden konnte.
Am Ende hieß es dann standesgemäß 7:1 für die 1. Mannschaft des SK Horb gegen Spaichingen 2, die bereits als Absteiger feststanden.
Mit Ihnen müssen Pfalzgrafenweiler und Albstadt-Ebingen den Gang in die Bezirksliga antreten.
Jetzt hätte der Tabellenführer Trossingen mit 1,5 : 6,5 verlieren müssen. Diesen Gefallen haben sie uns dann doch nicht getan.
Mit einem 4:4 gegen Bisingen steigt Trossingen mit einem Mannschaftspunkt und zwei Brettpunkten Vorsprung vor Horb letztendlich verdient
in die Verbandsliga auf.
Es war trotz knapp verpasstem Aufstieg eine tolle Saison des Schachklubs, wenn man bedenkt, dass man vor der Runde den Abgang von unserem
starken Jugendspieler Jonathan Reichel verkraften musste, der Umzugsbedingt nach Tübingen wechselte. Ausserdem konnte die Mannschaft
aus verschiedenen Gründen nur 3 Mal komplett antreten.
In der nächsten Verbandsrunde wird es wohl kaum möglich sein, diesen Erfolg zu wiederholen, da diesmal von der Verbandsliga 2
Mannschaften absteigen werden. Ausserdem verlieren wir mit unserem Vorsitzenden Dr. Axel Birkholz eine weitere Stütze unserer 1. Mannschaft,
da er jetzt in Trossingen wohnt und zum neuen Verbandsligisten wechseln wird.
Nachfolgend noch die besten Punktesammler von Horb 1:
Georg Schroth, mit 78% aus 9 Partien auch gleichzeitig der beste Spieler in der Landesliga Alb/Schwarzwald
Dennis Britsch mit 72% aus 9
Jonathan Seyrich mit 70% aus 5
Reinhold Melzer mit 69% aus 8
Peter Goldinger mit 63% aus 8
Dr. Axel Birkholz mit 56% aus 9
Maximilian Seyrich mit 50% 6
Marcel Melzer mit 50% aus 3 als Ersatzspieler
Teuer verkauft hat sich der Schachklub Horb in der ersten Runde des Deutschen Pokals gegen den Zweitligisten SC Untergrombach. Die Badener waren aufgrund ihrer Wertungszahlen durchweg haushoch favorisiert, und doch lieferte das Horber Pokalteam eine sehr gute Leistung. Nach spannendem Verlauf unterlag der Gastgeber knapp aber verdient mit 1,5:2,5 Punkten.
Am zweiten Brett feierte der Horber Peter Goldinger gegen den Fide-Meister Bernd Schneider einen völlig unerwarteten Erfolg. Durch einen stillen Turmzug nahm Goldinger der gegnerischen Dame alle Felder und gewann diese wenige Züge später. Zwar wehrte sich Schneider noch lange, am 1:0 für Horb änderte dies aber nichts.
Maximilian Seyrich (Brett vier) erwischte gegen den Fide-Meister Joachim Sieglen einen ganz schlechten Tag. Er musste bereits nach etwa 30 Zügen in einer völlig perspektivlosen Stellung mit zwei Bauern weniger aufgeben.
An Brett drei gelang es Dennis Britsch mit den weißen Steinen nicht, gegen Torsten Gamer genügend Druck aufzubauen. Die Partie endete nach ruhigem Verlauf remis.
So spielte zuletzt nur noch Topmann Georg Schroth mit den schwarzen Steinen gegen den Fide-Meister Jochen Kountz. Kountz jedoch brachte den Horber bereits in der Eröffnung durch einige ungewöhnliche Züge aus dem Konzept. Zudem hatte Schroth durch die komplizierte und scharfe Eröffnung bereits viel Zeit verbraucht, so dass der Sieg von Kountz nur eine Frage der Zeit schien.
Schroth gelang es noch, seine Stellung zu halten und in ein Endspiel mit Türmen und Bauern abzuwickeln, wo eventuell eine Chance auf Remis bestand. Eine kleine Nachlässigkeit nutzte Kountz aber gleich zum einfach gewonnenen Bauernendspiel, worauf Schroth sofort aufgab.
Neben der eigenen Zufriedenheit über die Leistung gab es auch vom Gegner ein Lob für die großartige kämpferische Leistung und die hervorragende Ausrichtung der Pokalbegegnung.
Alle Jahre wieder in den Tagen zwischen Weihnachten und Silvester richtet der Schachklub Horb
seine Vereinsmeisterschaft im Blitzschach aus. Bei dieser Spielart stehen jedem
Spieler nur je 5 Minuten für die gesamte Partie zur Verfügung, so dass es hier auch
sehr auf die Schnelligkeit ankommt. Dieses Jahr traten 10 Spieler an, so dass zwei
Durchgänge im Modus Jeder gegen Jeden gespielt wurden.
Nach den somit 18 Partien stand einmal mehr Georg Schroth mit herausragenden
16 Punkten als Sieger fest. Lediglich Herbert Müller schaffte es, ihm wie schon in der
vergangenen Vereinsmeisterschaft einen vollen Punkt abzuknöpfen, daneben standen
2 Unentschieden und 15 Siege zu Buche. Der zweite Platz ging an Dennis Britsch mit 13,5 Punkten vor Maximilian Seyrich mit 11,0 Punkten.
Bereits zum 15. Mal darf Georg Schroth damit den Titel des Blitzmeisters im SK Horb für
sich beanspruchen, womit er seine Rolle als Spitzenspieler einmal mehr unterstreicht.
Erstmals in seiner Vereinsgeschichte und als erst zweiter Verein im Schachbezirk Alb-Schwarzwald nach Tuttlingen
hat es der SK Horb geschafft, sich für die deutsche Pokalmannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren. Nach
einem langen Marsch mit Sieg im Bezirks-4er-Pokal und einem zweiten Platz im Dähne-Pokal treten wir nun am
16.01.2010 ab 14:00 Uhr im Gymnasium Horb gegen die Schachfreunde des SC Untergrombach an (siehe http://www.sk-untergrombach.de/>http://www.sk-untergrombach.de/). Gegen ein Team, das in der zweiten
Bundesliga derzeit auf einem Mittelfeldplatz rangiert, werden wir uns wohl schwer tun, aber wir freuen uns
natürlich auf einen heissen fight !
Zuschauer sind natürlich herzlich willkommen.
Die diesjährigen Kreisjugendmeisterschaften im Schach wurden bei der SC Klosterreichenbach
ausgetragen zu der sich Gäste der Vereine aus Horb, Pfalzgrafenweiler und Schramberg einfanden. Insgesamt 15 Spieler kämpften um den Titel in der jeweiligen Altersklasse und die Qualifikation für die Bezirksjugendmeisterschaft Anfang 2010. Gespielt wurden 7 Runden im Modus Jeder-gegen-Jeden mit einer Bedenkzeit von 15 Minuten pro Spieler und Partie.
In den älteren Jahrgangsklassen U12 bis U18 fiel den Spielern die Qualifikation leicht, denn diese waren nur sehr dünn besetzt, so dass diese ein Turnier in einer gemeinsamen Gruppe spielten. Als einziger Spieler in der Klasse U18 hatte Dennis Moosmann aus Schramberg es am einfachsten Jahrgangssieger zu werden, auch wenn es im Gruppenturnier für ihn nur der 2. Platz war.
In der Klasse U16 traten zwei Spieler an, hier konnte Mischa Theurer aus Pfalzgrafenweiler vor Nicolas Hermann aus Klosterreichenbach den Titel des Kreismeisters mit nach Hause nehmen. Auch bei den U14 waren nur zwei Teilnehmer anwesend. Der Titel ging nach Schramberg
in die Hände von Dominik Kaltenbach der auch das Gruppenturnier gewinnen konnte. Mit
dem 2. Platz musste sich Michael Fedorov aus Klosterreichenbach begnügen.
Die Klasse
U12 war ausschliesslich mit Schramberger Spielern besetzt von denen Tim Groß vor Florian
Harter und Simon Heinzmann gewann.
Die jüngsten in der Altersklasse U10 waren dagegen mit 7 Spielern zahlreich vertreten. Nick Groß
aus Schramberg gewann hier knapp dank besserer Feinwertung punktgleich vor Felix Frese
aus Horb. Der dritte Platz ging wiederum nach Schramberg an Julian Kaltenbach. Als bestes
Mädchen wurde Elisabeth Appelhans aus Horb ausgezeichnet, die den 5. Platz erzielte.
Am vergangenen Samstag eröffnete der Schachklub Horb die Saison mit einem Freischachturnier.
Gespielt wurde bei Schachfreund Reinhold Melzer in Bildechingen, der extra zu diesem Anlass ein großes Schachbrett in seine Garageneinfahrt eingebaut hat. Insgesamt 11 Mitglieder des Schachvereins im Alter von 9 bis 70 Jahren trafen sich, um im KO-System den Freischachsieger auszuspielen.
Dabei zeigte sich zunächst, dass auch die jüngsten Mitglieder, die erst seit einigen Monaten im Schachverein sind, schon sehr gut mit den alten Hasen vom Schachverein mithalten können. So gelang Daniel Maier ein überzeugender Sieg gegen Paul Kreidler, ebenso klar gewannen Sebastian Marks gegen Benjamin Müller sowie Julian Kohl gegen Marco Raible.
Nach einer längeren Regenunterbrechung konnten sich aber dann doch die Favoriten durchsetzen: Im Halbfinale gewann Axel Birkholz gegen Marcel Melzer mit etwas Glück und Reinhold Melzer behielt gegen Herbert Müller die Oberhand. Am Nachmittag zeigte sich einmal mehr, dass in der Regel derjenige gewinnen konnte, der nicht in die Sonne schauen musste.
Das Finale lautete damit wie im letzten Jahr Axel Birkholz gegen Reinhold Melzer, und wieder einmal konnte Reinhold Melzer mit seiner gefährlichsten Waffe, der französischen Verteidigung, siegreich bleiben, wobei er zum Schluss das Kunsstück fertigbrachte, den gegnerischen König mit nur wenigen Sekunden auf der Schachuhr Matt zu setzen.
Auf dem dritten Platz landete sein Sohn Marcel, der im Spiel um Platz drei gegen Herbert Müller siegreich blieb.
Am Fr, 17.7. starteten wir um 7:53 Uhr pünktlich mit 11 Teilnehmern. In Brötzingen bei Pforzheim hatten wir einen Aufenthalt von 50 min, den wir mit einem kleinen Stadtbummel verkürzten.
Mit der Straßenbahn ging es dann nach Neuenbürg, wo vom Veranstalter ein Bustransfer hoch den Berg hinauf zur Spielhalle organistert wurde. Um 10.45 Uhr ging es dann auch relativ pünktlich los.
Gespielt wurden 7 Runden mit einer Bedenkzeit von 20min pro Spieler und Partie. Die Paarungen wurden nach dem Schweizer System ermittelt, in dem man immer gegen Mannschaften mit derselben Punktzahl spielt.
Horb 1 mit Julius Steiglechner, Patrick Kreidler, Johannes Brandmaier und Yannick Wütz startete mit 2 mal 4-0 super ins Turnier, um dann gegen die stärkeren Mannschaften Lehrgeld zu bezahlen. Am Ende wurde Horb 1 mit 8-6 Punkten 31. von 101 Mannschaften.
Horb 2 mit Sebastian Marks, Simon Dreher, Paul Kreidler und Max Krause spielet auch überraschend gut und erreichte am Ende 7-7 Mannschaftspunkte, was den 51. Platz bedeutete. Das hat mich positiv überrascht !
Horb 3 konnte leider nur mit 3 Spielern antreten: Max Neugebauer, Dominique Ramilison und Daniel Maier.
Auch die Drei spielten recht gut, wenn man bedenkt, dass sie erst seit kurzem Schach-Unterricht haben.
Am Ende erreicht man 2 Mannschaftspunkte, was den vorletzen Platz bedeutete.
Insgesamt war ich vom Sportlichen aber sehr zufrieden, alle haben gut mitgemacht und im Rahmen ihrere Möglichkeiten sehr gut gespielt !
Die meisten Punkte holte Johannes Brandmaier mit 5 Punkten aus 7 Partien.
Um 17.45 fuhren wir dann mit dem Bustransfer zurück zum Bahnhof Neuenbürg und von dort aus nach Brötzingen, wo wir auch unseren angestrebten Zug erreichten. Allerdings gab es dann eine Verzögerung, weil die Bahnstrecke auf dem Weg nach Horb wohl blockiert und gesperrt war, so dass wir das Teilstück von Bad Liebenzell nach Bad Teinach mit dem Schienenersatzverkehr gefahren wurden. Dort am Bahnhof herrschte allerdings große Unsicherheit; eine große Gruppe von Reisenden nach Horb - keiner wußte
wann und wie es weitergehen würde und vom Bahnpersonal keine Spur ! Schließlich nach 15min im Regen kam dann doch ein Zug, der uns mit einer Verspätung von 45min um 20.15 Uhr in Horb ablieferte !
Ich muss aber sagen, es hat trotzdem allen sehr viel Spaß gemacht, alle waren gut drauf und keiner hat gemurrt (!).
Axel Birkholz
Bei schon fast aus Tradition stark durchwachsenem Wetter richtete der Schachklub Horb am gestrigen Samstag sein jährliches ActiveChess-Turnier aus. 9 Spieler fanden sich morgens bei Sonnenschein auf dem Rauschbart ein um gegen Mittag von einem heftigen Regenguss unterbrochen zu werden.
Aufhalten ließ man sich davon natürlich nicht. Es wurden 9 Runden im Modus "Jeder gegen Jeden" mit einer Bedenkzeit von 20 Minuten pro Spieler und Partie gespielt. Dabei zeichnete sich bald ein Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen dem Vorsitzenden Axel Birkholz und Spielleiter Christof Beuter ab, die beide nur jeweils ein Unentschieden abgeben mussten, alle anderen Partien jedoch gewannen. Der direkte Vergleich zwischen den beiden endete ebenfalls unentschieden und so musste aufgrund Punktgleichheit über die Feinwertung entschieden werden.
Hier hatte nun Christof Beuter knapp die Nase vorn und durfte sich über seinen ersten Sieg in
diesem Turnier freuen. Auf den Plätzen folgten somit Axel Birkholz und Gastgeber Julius Steiglechner auf dem dritten Rang.
Am vergangenen Sonntag spielte der SK Horb sein Halbfinale gegen die Schachfreunde aus Biberach.
Von Anfang an entwickelten sich die Partien recht günstig für Horb.
Am spannendsten ging es zunächst an Brett 4 zur Sache. Der Horber Axel Birkholz begann mit den schwarzen Steinen mit der aggresiven sizilianischen Verteigung und konnte gegen seinen jugendlichen Gegner bereits nach
etwa 15 Zügen eine deutlich bessere Stellung erhalten. Diese konnte er aber leider nicht verwerten, so dass die Partie nach etwa 2 Sunden mit Remis endete.
An Brett 2 gelang es Dennis Britsch wieder einmal, mit ruhigen, aber sehr durchdachten Zügen, seinen Gegner in die Defensive zu drängen. Seinen Entwicklungsvorsprung ausnutzend konnte er immer mehr Figuren
abtauschen und schließlich den eingeklemmten König seines Gegners zur Strecke bringen. Somit stand es 1.5-0.5 für Horb.
Am Spitzenbrett konnte Georg Schroth den betont ruhigen Aufbau seines Gegners aggressiv bekämpfen und erreichte ebenfalls eine deutlich bessere Stellung. Aufgrund der guten Stellung von Dennis an Brett 2 verzichtete
Schroth aber auf einen gewaltsamen Gewinnversuch und wickelte sicher ins Remis ab.
Der Wettkampf war damit aufgrund der Feinwertung (Sieg an einem höheren Brett) bereits vorzeitig entschieden, so dass Jonathan Reichel an Brett 3 Remis anbot, was den Endstand von 2.5-1.5 für Horb bedeutete.
Am vergangenen Sonntag hatte der Schachklub Horb im Viertelfinale
des württembergischen Mannschaftspokal den Schachklub Sontheim zu
Gast. Beide Mannschaften waren nominell etwa gleich stark
einzuschätzen, so dass sich ein packender Pokalfight entwickelte.
Bereits nach einer Stunde Spielzeit zeichnete sich ab, dass Peter
Goldinger an Brett 2 seinen Gegner mit den weißen Steinen so unter
Druck setzen konnte, dass es nach einer schnellen Führung aussah. Sein
Gegner konnte sich allerdings mit einem Bauern weniger ins Endspiel
retten, so dass die Entscheidung an diesem Brett zunächst noch vertagt
wurde. An Brett 4 hatte der Horber Axel Birkholz gegen seinen deutlich
stärkeren Gegner einen schweren Stand. Er verlor in einer
strategisch sehr komplizierten Partie schnell die Übersicht und mußte
nach 3 Stunden aufgeben. An Brett 1 mußte sich unser Spitzenspieler
Georg Schroth mit Schwarz dem Königsindischen Angriff seines Gegners
erwehren. Mit Ruhe und Bedacht und mit all seiner Routine konnte er
jedoch den Angriff stoppen und die Partie ausgeglichen gestalten, so
dass die Partie nach etwa 4 Stunden Remis endete. Da an Brett 2 Peter
Goldinger in einer weiterhin tadellos geführten Partie seinem Gegner
einen weiteren Bauern abnehmen konnte, kam es zunächst zu einem
1,5-1,5 Zwischenstand.
Und so blieb noch die Partie unseres Nachwuchstalents Jonathan
Reichel. Jonathan hatte die Eröffnung etwas mißhandelt und sehr viel
Bedenkzeit verbraucht, so dass sein Sontheimer Gegner in eine
vorteilhafte Stellung mit zwei Türmen und einem Springer gegen
Jonathans Dame abwickelte. Aber trotzdem ging es noch lange hin und
her. Jonathan schaffte es imnmer wieder, mit seiner agilen Dame und
einem vorgerückten Freibauern dem Gegner Probleme zu bereiten. Nach
knapp 6 Stunden Spielzeit konnte Jonathan schließlich seinen
Freibauern in eine Dame verwandeln, so dass sein Gegner aufgeben
mußte. Auch angesichts der heißen Temperaturen am Sonntag eine
hervorragende kämpferische Leistung !
Das Halbfinale im württembergischen Pokal steigt vermutlich am Sonntag,
21.6., möglicher Gegner ist Sindelfingen.
Mit einem klaren 3,5:0,5 Auswärtssieg bei der SG Ludwigsburg erreichte der Schachklub Horb das Viertelfinale im württembergischen Pokal.
In der Runde der letzten Acht am Sonntag, 24. Mai kommt es ab 10 Uhr im Neubau des Martin-Gerbert-Gymnasiums zum Spiel gegen die SG Sontheim.
Einen glücklichen Sieg feierte Horbs Spitzenspieler Georg Schroth. Dessen Gegner, ein ehemaliger Meisterspieler, hatte Vorteile als er im 36. Zug die Bedenkzeit überschritt.
Die beste Partie des Tages spielte wieder einmal Peter Goldinger, der dem etwas zurückhaltenden Antifranzösisch seines Kontrahenten aktiv begegnete und den Gegner nach 21 Zügen zur Aufgabe zwang.
Relativ leichtes Spiel hatte auch Dennis Britsch, dessen Gegner in der Leningrader Variante einen Bauern opferte und nach einem weiteren taktischen Fehler das Spiel aufgeben musste.
Am vierten Brett ließ Maximilian Seyrich trotz leichter Zeitnot nichts mehr anbrennen und sicherte mit einem Remis den Pokalerfolg der Horber ab.
Am vergangenen Freitag mußte der Schachklub Horb gegen die
Schachfreunde ais Pfalzgrafenweiler im Bezirks-Pokal antreten.
Es wurde ein hochklassiger Pokal-Fight.
An Brett 3 opferte der Horber Dennis Britsch eine Figur für 2
Bauern. Da die Stellung aber total unklar war, einigten sich die
Spieler nach ca. 3 Stunden auf Remis.
An Brett 2 brachte Peter Goldinger mit dem Budapester Gambit
ebenfalls eine sehr komplizierte Eröffnung aufs Brett.
Er hatte zwar einen Baueren weniger, den er aber im Verlauf der
Partie zurückgewann und aufgrund des offenen Königs
seines Gegners wie der sichere Sieger aussah. Doch ein Augenblick
der Unachtsamkeit genügte, und urplötzlich wurde Peter
Goldinger einzügig mattgesetzt.
An Brett 4 stand die scharfe Drachenvariante zur Diskussion. Axel
Birkholz aus Horb hatte bewußt eine ruhige Variante gewählt
und stand lange Zeit leicht besser, konnte aber mit fortgeschrittener
Spielzeit seinen Vorteil nicht verwerten, so dass es nach etwa 4 Stunden
zum Remis kam. Beim zwischenzeitlichen 2-1 für Pfalzgrafenweiler mußte
also der Horber Spitzenspieler Georg Schroth am 1. Brett unbedingt
gewinnen, um das 2-2 zu sichern. In diesem Fall würde ein Sieg an
einem höheren Brett den Gesamtsieg ausmachen.
Es entwickelte sich also an Brett 1 eine zähe und schwierige Partie,
in der es unklar war, ob Georg Schroth die Festung seinen Gegners
würde knacken können. Doch nach 5 Stunden Spielzeit opferte Schroth
eine ganze Figur, um mit seiner Dame spielentscheidend in die
gegnerische Hälfte einzudringen. Da beide Spieler nur noch wenige
Minuten auf dem Brett hatten, verlor Schroths Gegner allmählich den
Überblick und konnte die zahlreichen Drohungen nicht mehr abwehren.
Nach einer Gesamtspielzeit von 6 Stunden stand morgens früh um 1.00 Uhr
der Sieg für Horb fest.
Der Horber Schachklub hat sich damit auch für den Württembergischen
Pokal qualifiziert, in dem in der 1. Runde evtl. eines der Spitzenteams
aus Stuttgart oder Böblingen der Gegner sein könnte !
Am vergangenen Wochenende waren die Spieler des Schachklubs Horb wieder einmal mehrfach gefordert:
Die 1. Pokalmannschaft hatte am Freitag abend die starke Mannschaft von der SG Schramberg-Lauterbach zu Gast: Während der Horber Peter Goldinger seine Partie relativ souverän gewinnen konnte, ging es an den anderen drei Brettern sehr wechselhaft zu, und es entwickelte sich ein echter Pokalfight. Doch nach etwa 4 Stunden Spielzeit konnten die Horber Spieler Georg Schroth, Dennis Britsch und Jonathan Reichel ihre Partien allesamt Remis halten, sodass am Ende der 2.5 - 1.5 Sieg feststand.
Die 2. Pokalmannschaft mußte nach Nusplingen reisen. Auch dort waren die Begegnungen lange unklar, nur der Horber Axel Birkholz stand schon bald relativ gut. Doch nach etwa 2 Stunden Spielzeit übersahen die Gegner von Marcel Melzer und Christof Beuter relativ einfache Angriffe, so dass sie plötzlich mit einer Figur weniger da standen, was sie zur Aufgabe zwang. Mit dieser Führung im Rücken nahm Axel Birkholz das Remisangebot seines Gegners an, so dass der Gesamtsieg gesichert war. Am 2. Brett konnte daraufhin Jonathan Seyrich seine ausgeglichene Stellung auch noch zum Sieg führen, was zum Gesamterfolg von 3.5 - 0.5 für Horb führte.
Im Viertelfinale des Bezirkspokals hat es Horb 1 nun Spaichingen zu tun, während Horb 2 sich mit dem Lokalrivalen Pfalzgrafenweiler auseinandersetzen muss. Beide Spiele finden Anfang Januar in Horb statt.
Am vergangenen Samstag stand dann noch die Landesliga-Begegnung Horb 1 - Tuttlingen 1 auf dem Programm.
Die überraschend schwach in die Saison gestarteten Tuttlinger kamen ersatzgeschwücht und mit einem Mann weniger, so dass Jonathan Reichel zu einem kampflosen Punkt kam. Auch an den anderen Brettern kamen die Horber Spieler eigentlich nie in Verlustgefahr. Bereits nach ca. 2,5 Stunden bezwang der kurzfristig eingesprungene Horber Jugendleiter Jonathan Seyrich seinen Tuttlinger Gegner. Axel Birkholz stand gegen das Tuttlinger Nachwuchstalent Patrick Marquardt zwar immer minimal schlechter, aber im anschließenden Bauernendspiel war nichts mehr los - Remis. Maximilian Seyrich und Marcel Melzer konnten ihre Partien mit starken Angriffen gewinnen. Nur Reinhold Melzer verlor seine lange Zeit gut gespielte Partie noch. Georg Schroth hielt am Spitzenbrett locker Remis und ganz am Schluß konnte sogar Peter Goldinger seinen Spingervorteil gegen die Bauern seines Gegners erfolgreich verwerten, so dass am Ende ein deutlicher 6-2 Sieg zu Buche stand. In der Tabelle der Landesliga steht Horb nun auf dem 3. Platz.
Die diesjährigen Kreisjugendmeisterschaften wurden zum ersten Mal seit Langem von den Schachfreunden in Klosterreichenbach ausgetragen. Mit 23 Teilnehmern war das Turnier so gut besucht wie lange nicht, was vor allem der wieder aufgebauten Jugendarbeit in Klosterreichenbach und Schramberg-Lauterbach zu verdanken ist. Gespielt wurden in den Altersklassen U12 bis U18 je 5 Runden mit 30min. Bedenkzeit, in der Klasse U8 und U10 wurden 7 Runden gespielt. Trotzdem waren die jüngsten als Erste fertig. Hier setzte sich in der Gruppe U8 Maximilian Choubert aus Klosterreichenbach durch, der sämtliche sieben Spiele gewann. In der Gruppe U10 erreichte Nick Groß von der SG Schramberg-Lauterbach den ersten Platz. Aufs Siegerpodest der Klasse U12 schaffte es Tim Groß ebenfalls aus Schramberg. Patrick Kreidler aus Horb errang in der Klasse der U14 den ersten Platz. Ein kleines Teilnehmerfeld hatten die ältesten Spieler: in einer Gruppe aus nur drei Spielern setzte sich in der U16 Dennis Moosmann der SG Schramberg-Lauterbach durch. Bei den U18 siegte Urs Gnotke aus Pfalzgrafenweiler der nur einen einzigen Konkurrenten hatte.
Am vergangenen Sonnabend wurde die neue Schachsaison mit dem
traditionellen Freischachturnier eröffnet. Dabei wurde unter freiem Himmel mit
Gartenschachfiguren unter Turnierbedingungen gespielt. Trotz der widrigen
Wetterbedingungenund einiger Regenunterbrechungen spielten alle
Teilnehmer sehr ehrgeizig und so ergaben sich einige teilweise
hochkarätige Partien. Besonders erfreulich auch die Teilnahme unseres
jüngsten Vereinsmitglieds Benjamin Müller, der jedoch in seiner
Partie gegen Patrick Kreidler keine Chance hatte.
Ab dem Halbfinale wurde es dann so richtig spannend:
Während Reinhold Melzer recht souverän gegen Patrick Kreidler
gewinnen konnte, wurde die zweite Halbfinalpaarung, Axel Birkholz gegen
Jonathan Reichel, zu einer packenden Auseinandersetzung, die Axel Birkholz
nach fast einer Stunde Spielzeit mit etwas Glück für sich entscheiden konnte.
Das Finale schliesslich konnte Reinhold Melzer mit seiner
Spezialvariante, der französischen Verteidigung, schnell fü sich entscheiden
und wurde so zum ersten Mal Freischachmeister.
Begleitet von den Trommelwirbeln der Horber Ritter trugen auch die Schachspieler auf dem Rauschbart spannende Duelle aus.
Gespielt wurde das jährliche Active-Chess-Turnier, bei dem jedem Spieler 30min Bedenkzeit für die Partie zur Verfügung stehen.
Bei durchwachsenem Wetter fanden sich 9 Spieler auf der Aussichtsplattform zu dem Freiluftturnier ein. Nach fünf Runden stand Maximilian
Seyrich als Sieger fest, der durch einen Sieg gegen Georg Schroth diesen knapp hinter sich lassen konnte. Den dritten Platz
konnte sich der Vereinsvorsitzende Axel Birkholz sichern.
Parallel dazu fanden erstmals die U11-Meisterschaften im Schachklub Horb statt. 7 talentierte Jungspieler trafen hier aufeinander.
Sieger war Simon Dreher, der sämtliche Spiele gewann. Den zweiten Platz errang Benjamin Müller mit nur einer Niederlage vor
dem Drittplatzierten Paul Kreidler.
Der Horber Schachklub richtete am vergangenen Sonntag den 4. und letzten Jugend-Grand-Prix der laufenden Sasion aus.
Bei herrlichem Wetter trafen sich 83 Kinder und Jugendliche zum Wettkampf in der Realschule Horb. Die meisten Spieler stellte mit 18 Teilnehmern
einmal mehr Balingen.
Nur mit einem Spieler besetzt war der jüngste Jahrgang 2003, den damit Lukas Zetto aus Spaichingen für sich entscheiden konnte.
Im Jahrgang 2001 gewann Felix Frese aus Horb, der Jahrgang 2000 wurde von Theresa Peters aus Hechingen dominiert, die alle Spiele gewann.
Marcel Kammerer aus Rottweil war bester Spieler im Jahrgang 1999. Für Spaichingen erreichte Joshua Dohl den ersten Platz des Jahrgangs 1998.
Die Jahrgänge 1996 bis 1993 gingen allesamt an Balingen, nämlich an Markus Geiger, Niklas Hahn und Felix Hermann.
Den Jahrgang 1992 konnte mit dem Sieger Jonathan Reichel Horb für sich verbuchen.
1991 wurde von Jan Springer aus Pfalzgrafenweiler gewonnen. Im Jahrgang 1990 gewann Katharina Wagner aus Bisingen.
Das Gesamtergebnis aller vier Turniere lautet damit folgendermassen:
2003 Lukas Zetto, Spaichingen
2001 Liam Vögele, Frommern
2000 Theresa Peters, Hechingen
1999 Marcel Kammerer, Rottweil
1998 Simon Mayer, Rottweil
1997 Florian Peters, Hechingen
1996 Markus Geiger, Balingen
1995 Annabelle Marquardt, Tuttlingen
1994 Felix Hermann, Balingen
1993 Christian Behr, Hechingen
1992 Jonathan Reichel, Horb
1991 Jan Springer, Pfalzgrafenweiler
1990 Jens Alber, Nusplingen
Am letzten Spieltag erst wurde über den Aufstieg aus der Kreisklasse Nord im Schachbezirk Alb/Schwarzwald in die Bezirksklasse entschieden, als Balingen 3 zu Gast bei Horb 2 war. Ein Unentschieden würde den Horbern dabei bereits reichen. Stark ersatzgeschwächt trat Balingen an, die selbst nur noch geringe Chancen auf den Aufstieg hatten. Nur Geislingen war ein ernsthafter Konkurrent mit im Rennen. Bereits recht früh gaben Rodolfo Panetta und Josef Steinhart ihre Partien Remis, in denen auch nicht mehr viel zu machen gewesen wäre. Fast genauso schnell konnte Werner Buhlmann einmal mehr einen wichtigen Sieg beisteuern. Hans-Jörg Bäuerle musste sich seinem Gegner derweil geschlagen geben. An den verbleibenden vier Brettern ging es nun beim Stand von 2:2 heiss her. Marcel Melzer hatte bereits in seiner Partie die bessere Stellung für sich und konnte diese auch in einen Sieg umsetzen. Julius Steiglechner verlor allerdings mit zwei Türmen gegen die Dame in einem für ihn unglücklich gelaufenen Endspiel. Herbert Müller und Christof Beuter konnten ihre Partien noch unentschieden halten. Mit dem Ergebnis von 4:4 war damit der Aufstieg perfekt gemacht worden.
In der Schachlandesliga trat die Erste Horber Mannschaft gegen Lokalrivale Pfalzgrafenweiler ersatzgeschwächt nur mit 7 Spielern an. Wie es sich für ein Derby gehört, entbrannten schnell scharfe Partien.
An Brett 1 hatte Peter Goldinger die wohl wildeste Partie des Abends, er verlor dabei im Mittelspiel allerdings etwas die Übersicht und büsste Material ein, was für ihn zur Niederlage führte. Am zweiten Brett jedoch konnte Georg Schroth durch starken Angriff überzeugend gewinnen.
Dennis Britsch konnte am Dritten Brett Bauern gewinnen und gewann schliesslich in deutlich besserer Stellung wegen Zeitüberschreitung des Gegners. Auch Axel Birkholz konnte sich aus zunächst etwas schlechterer Stellung befreien, im Zentrum Vorteile erringen und schliesslich gewinnen. Christof Beuter
steuerte am achten Brett am Schluss noch ein Remis bei. Aufgrund eines zeitgleich ausgetragenen Wettkampfs in der Verbandsjugendliga wurden die Partien von Maximilian Seyrich und Jonathan Reichel eine Woche später nachgeholt. Mit bereits 3,5 Punkten im Rücken traten die beiden jungen Talente an und konnten
beide ihre Partien mit den schwarzen Steinen für sich entscheiden.
Damit gewann Horb 1 mit 5,5:2,5 und steht damit am vorletzten Spieltag auf dem vierten Platz der Landesliga.
In der Kreisklasse Nord war Horb 2 zu Gast in Bisingen im Kampf um den Aufstieg ebenfalls erfolgreich. Mit 4,5:3,5 konnte ein knapper Sieg eingefahren werden. Es gewannen für Horb Werner Buhlmann, Julius Steiglechner und Josef Steinhart, halbe Punkte gab es von Christof Beuter, Hans-Jörg Bäuerle, Rodolfo Panetta.
Herbert Müller und Fabian Seyrich mussten Ihre Partien jeweils aufgeben. Horb 2 hält sich mit diesem Sieg am Spitzenplatz der Kreisklasse; ein Unentschieden am letzten Spieltag gegen Balingen 3 würde zum Aufstieg in die Bezirksliga ausreichen.
Ersatzgeschwächt und nur zu siebt trat die erste Horber Schachmannschaft gegen Tuttlingen in der Landesliga an. Die Partien entwickelten sich zunächst recht gut für die Horber. Peter Goldinger konnte Ungenauigkeiten des Gegners zum Qualitätsgewinn und sodann zu einem frühen Sieg ausnutzen. Ebenfalls erfolgreich war wenig später Ersatzmann Christof Beuter am achten Brett mit Schwarz der sich zunächst in einer seltenen Eröffnungsvariante gut verteidigte und die Partie noch umdrehen konnte. Auch Maximilian Seyrich, der einmal mehr seine gesamte Bedenkzeit aufbrauchte gewann seine Partie durch Angriff am Königsflügel des Gegners. Georg Schroth steuerte in schwieriger Stellung noch ein Remis zum Mannschaftsergebnis bei. Weniger erfolgreich war Dennis Britsch in einer äusserst komplizierten Stellung. Die richtigen Züge waren kaum zu finden und so musste er eine Niederlagen einstecken. Nicht anders erging es seinem Bruder Benjamin, der sich im Mittelspiel einen Fehler erlaubte und so in eine ungünstige Stellung geriet und verlor. Ähnliches spielte sich auch bei Jonathan Reichel ab, der zwar zunächst einen Bauern gewann, sich dann aber in schlechterer Stellung wiederfand und vom Gegner ausgespielt wurde. Damit findet sich Horb 1 in der Tabellenmitte der Landesliga auf Platz 5 wieder.
In der Landesliga ist Horb 1 gegen Bisingen 1 im Kampf um den Aufstieg nicht weitergekommen, es reichte nur zu einem 4-4 Unentschieden.
Dennis Britsch konnte am dritten Brett in einer Holländischen Partie durch starken Angriff klar gewinnen. Auch sein Bruder Benjamin gewann deutlich aufgrund eines missglückten Opferspiels des Gegners. An den beiden Spitzenbrettern kamen Peter Goldinger und Georg Schroth in verfahrenen Stellungen jeweils nicht über ein Remis hinaus. Auch Axel Birkholz und Jonathan Seyrich einigten sich mit ihren Gegnern bereits recht früh in gleichwertigen Stellungen auf ein Unentschieden. Niederlagen mussten dagegen Maximilian Seyrich nach langem Kampf im Endspiel und Jonathan Reichel nach einem missglückten Figurenopfer einstecken. Mit nun 3 Punkten Rückstand auf den Tabellenersten dürfte der Traum vom ersten Aufstieg in die Verbandsliga in der Geschichte des Schachklubs zumindest für diese Saison ausgeträumt sein.
Am selben Spieltag war Horbs Zweite dagegen in der Kreisklasse gegen Rottweil 2 mit einem 6,5-1,5 Sieg erfolgreicher. Christof Beuter konnte sich am Spitzenbrett im Morra-Gambit durchsetzen, Herbert Müller gewann überaus glücklich trotz anfänglichem Figurenverlust in der Eröffnung. Auch Werner Buhlmann zeigte einmal mehr seine routinierte Spielweise und gewann klar. Am sechsten Brett enstschied Josef Steinhart durch geduldiges Aufbauspiel die Partie ebenfalls für sich. Am achten Brett konnte Julius Steiglechner einen Punkt für Horb verbuchen. Hans-Jörg Bäuerle, Rodolfo Panetta und Fabian Seyrich steuerten jeweils halbe Punkte bei. Dadurch wurde der Platz an der Spitze und damit alle Aufstiegschancen gewahrt.
Wie jedes Jahr wurden die traditionellen Vereinsblitzmeisterschaften im SK Horb zwischen den Feiertagen ausgetragen. Insgesamt 13 Spieler kämpften um den Titel des Blitzmeisters, einer Schachdisziplin, bei der jeder Spieler lediglich eine Bedenkzeit von 5 Minuten für die gesamte Partie zur Verfügung hat.
Doch am Ende des Turniers stand noch kein eindeutiger Sieger fest, denn gleich drei Spieler teilten sich punktgleich den ersten Platz. Da Peter Goldinger, Georg Schroth und Jonathan Reichel im laufenden Turnier jeweils einen der beiden anderen besiegten und einmal verloren, konnte auch über den direkten Vergleich kein Sieger ermittelt werden. So musste durch ein Stechen entschieden werden.
Hier hatte nun Peter Goldinger die Nase vorne, durch Sieg gegen Jonathan Reichel und Remis gegen Georg Schroth erreichte er den ersten Platz. Jonathan Reichel wiederum konnte Georg Schroth besiegen und errang so Platz zwei.
Im Anschluss an das spannende Turnier liess man noch beim gemeinsamen Essen im Sportheim des ASV Bildechingen das vergangene Jahr 2007 ausklingen.